suchen
Mobilitätssparte Kinto

Toyota gründet Joint Venture

1180px 664px
Toyota will sich mit Kinto auf wandelnde Mobilitätsbedürfnisse einstellen
©

Hinter Toyotas Mobilitätsmarke Kinto wird künftig ein eigenes Unternehmen stehen. Es soll für Händler zur Anlaufstelle für Mobilitätsdienstleistungen werden.

Toyota bündelt die Dienstleistungen seiner Mobilitätsmarke "Kinto" künftig in einem eigenen Unternehmen mit dem Namen "Kinto Europe". Laut der Mitteilung von Toyota soll das Unternehmen als Joint Venture von von Toyota Motor Europe und Toyota Financial Services im April 2021 in Köln an den Start gehen. Kinto Europe soll den Plänen zufolge eine Art zentrale Anlaufstelle für alle Mobilitätsdienste in der Toyota-Welt werden.

Mit dem Joint Venture will sich die Marke nach eigenen Angaben auf die wandelnden Mobilitätsbedürfnisse seiner Kunden besser einstellen. Kunden würden künftig flexible Mobilitätsservices wie Auto-Abonnements, Carsharing oder Carpooling nachfragen und sich der Autobesitz hin zu einer On-Demand-Nutzung verschieben. Gerade angesichts Corona seien nach Ansicht von Toyota "die Aussichten für innovative Mobilitätsdienstleistungen heute besser denn je".

Der Handel soll selbst zum Mobilitätsdienstleister werden

Maßgeblicher Baustein in dem Ansatz ist das europaweite Händlernetz von Toyota. Mit diesen will Toyota die Zusammenarbeit ausbauen und die Händler über die Partnerschaft mit der "Anlaufstelle" Kinto letztlich selbst zu Mobilitätsdienstleistern machen. Das soll den Autohäusern helfen, jenseits von Verkauf und Service neue Geschäftsfelder zu erschließen und ihren Kunden so einen neuen Zugang zu den Fahrzeugen von Toyota zu öffnen. Weil beispielsweise jeder Händler andere bzw. anders zugeschnittene Dienstleistungen anbietet, soll Kinto auf diese Weise zu einem vielfältigen und nicht an einen bestimmten Ort gebundenem Produkt werden

Mit diesem dezentralen Ansatz will sich die Marke von den Angeboten anderer Hersteller abheben. „Wir werden nicht einfach den Ansätzen unserer Mitbewerber oder anderer Mobilitätsanbieter folgen. Wir müssen eine eigene Strategie entwickeln und dabei unsere speziellen Stärken und Fähigkeiten einbringen.“, erklärte Tom Fux, CEO von Kinto Europe. (aw)

Aktuell gibt es fünf Dienstleistungen unter dem Label der erst im Januar 2020 gegründeten Marke. Dazu zählen:

  • Kinto One: Dabei handelt es sich um ein Full-Service-Leasing-Angebot, das derzeit in sieben europäischen Ländern verfügbar ist. Nach eigenen Angaben umfasst die Flotte aktuell mehr als 100.000 Fahrzeuge.
  • Kinto Share: Darunter sind Carsharing-Dienste für gewerbliche, öffentliche und private Kunden zusammengefasst. Aktuell ist das Angebot in fünf EU-Ländern verfügbar. Drei weitere sollen folgen. Ob auch Deutschland darunter sein wird, ist noch nicht bekannt. Geplant ist auch ein "Kinto Share Service" der über das Händlernetz angeboten werden soll.
  • Kinto Flex: Hierbei handelt es sich um ein klassisches Auto-Abo Angebot mit den dafür typischen kurzen Laufzeiten und im Abo-Preis mit inbegriffenen Wartungs- und Servicekosten.
  • Kinto Join: Eine Carpooling-Lösung für Fahrgemeinschaften von Arbeitskollegen. Aktuell gibt es Kinto Join nur in Norwegen, Italien sowie bald in Großbritannien.
  • Kinto Go: Das Angebot vereint laut Toyota "verschiedene Dienste wie Reiseplanung, Fahrscheinverkauf für öffentliche Verkehrsmittel, Parken, Taxi-Dienste und Veranstaltungen". Bis dato gibt es Kinto Go nur in Italien.
360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema Toyota:




Autoflotte Flottenlösung

Toyota Geschäftskunden Service

Postfach
50420 Köln

Tel: +49 (0) 2234 102 2110

E-Mail: kontakt@toyota-geschaeftskundenservice.de
Web: www.toyota-fleet.de


Fotos & Videos zum Thema Toyota

img

Kleinstwagen: Eine aussterbende Art

img

Toyota RAV4 Plug-In-Hybrid

img

Autoabschiede 2020

img

Lexus UX 300E (2021)

img

Toyota Camry Hybrid (2021)

img

Toyota GR Yaris (2020)


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2021 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Restrukturierung

Europcar ist "back in the game"

Der französische Mietwagenriese hat sich finanziell neu aufgestellt und das Schutzschirmverfahren verlassen. Das Unternehmen will sich zu einem "führenden Anbieter...


img
Car Professional Management

Zurück in die Zukunft

Nach der ersten Pandemie-Phase sind die Flotten zurück im Tagesgeschäft, verrät uns Mattes Decker. Doch dieses bedeutet vor allem, jetzt schon für ein fallweise...


img
Verdoppelung bis 2030

VW legt bei E-Flotten-Zielen nach

Ein festes Datum für ein Verbrenner-Aus gibt es weiterhin nicht. Beim Ausbau der Elektromobilität erhöht Volkswagen nun jedoch noch einmal seine Ziele bis zum Jahr...


img
Unfall nach Spurwechsel

Hintermann haftet nicht immer

Wer beim Spurwechsel zu knapp vor seinem Hintermann einschert, trägt unter Umständen die alleinige Schuld an einem Unfall. Auch, wenn bis zum Crash ein wenig Zeit...


img
Porsche Taycan Cross Turismo

Elektro-Kombi fürs Grobe

Porsches zweite E-Auto ist kein SUV, sondern ein Kombi im Offroad-Kleid. Passende Fahrräder für die Touren abseits der Straße gibt es auch Wunsch gleich dazu.