Audi bringt den A6 allroad in fünfter Generation auf den Markt – und setzt optisch vor allem auf Breite. Die Karosserie legt im Vergleich zum A6 Avant deutlich zu und erinnert damit fast an die Proportionen eines RS 6. Der Auftritt ist entsprechend selbstbewusst, kombiniert mit den bekannten Kunststoff-Beplankungen und Unterfahrschutzelementen, die den Offroad-Charakter unterstreichen sollen.
Design mit kleinen Besonderheiten
Im Detail zeigt sich das Design jedoch weniger konsequent. Die in Klavierlack gehaltenen Elemente an den Kotflügeln wirken zwar hochwertig, dürften im Alltag abseits befestigter Straßen aber schnell anfällig für Kratzer sein. Auch das Heck setzt Akzente: Die beiden Endrohre im Diffusor sind sichtbar integriert, wirken im Gesamtbild allerdings etwas verloren – vor allem vor dem Hintergrund der breiten Heckpartie.
Luftfahrwerk immer dabei
Technisch setzt Audi weiterhin auf das bekannte Konzept. Serienmäßig ist ein Luftfederfahrwerk an Bord, das sich in der Höhe anpassen lässt und damit sowohl Komfort als auch Geländegängigkeit unterstützen soll. Der Verstellbereich liegt bei bis zu 55 Millimetern. Ergänzt wird das System durch Allradlenkung und spezielle Fahrmodi für unterschiedliche Untergründe.
Audi A6 allroad (2027)
Neu in der Baureihe ist ein Plug-in-Hybrid. Neben dem bekannten V6-Diesel bietet Audi erstmals eine elektrifizierte Variante an, die laut Hersteller bis zu 95 Kilometer rein elektrisch fahren kann. Insgesamt stehen 270 kW Systemleistung zur Verfügung. Damit rückt der allroad stärker in Richtung Alltagseinsatz mit lokal emissionsfreiem Fahren.
Innenraum klar digital und komfortorientiert
Im Innenraum bleibt Audi seiner Linie treu. Große Displays dominieren das Cockpit, ergänzt durch digitale Bedienfunktionen und Individualisierungsmöglichkeiten. Komfortfeatures wie Sitzsysteme oder Klimatisierung zielen dabei klar auf Langstreckenfahrer ab.
Start im zweiten Halbjahr
Bestellstart ist im Juni 2026, die Markteinführung folgt im Herbst. Preislich beginnt das Modell bei rund 77.000 Euro. Damit positioniert sich der allroad weiterhin im gehobenen Segment zwischen klassischen Kombis und SUV.