Caruso Dataplace erweitert sein Angebot im Bereich vernetzter Fahrzeugdaten und kooperiert künftig mit Polestar. Über den markenunabhängigen Datenmarktplatz erhalten Geschäftskunden ab sofort Zugriff auf ausgewählte Telematikdaten der schwedischen Elektroautomarke. Die Partnerschaft richtet sich insbesondere an Flottenbetreiber, Mobilitätsanbieter und Unternehmen mit elektrifizierten Fuhrparks, wie der Betreiber TecAlliance mitteilte.
Über eine standardisierte Schnittstelle können Nutzer verschiedene Fahrzeugdaten in Echtzeit abrufen. Dazu zählen Informationen zu Standort, Fahrverhalten, Ladezustand, Reichweite, Kilometerstand sowie Wartungs- und Sicherheitsdaten. Ziel ist es, die Steuerung von Flotten zu vereinfachen und datenbasierte Prozesse im Fuhrparkmanagement zu ermöglichen.
Fokus auf Effizienz und Betriebskosten
Mit der Integration sollen Unternehmen ihre Elektrofahrzeuge effizienter einsetzen können. So sollen Angaben zum Ladezustand und zur verbleibenden Reichweite eine gezieltere Einsatzplanung ermöglichen. Gleichzeitig sollen Wartungs- und Zustandsdaten wichtige Hinweise liefern, um Servicearbeiten frühzeitig einzuplanen und ungeplante Ausfälle zu reduzieren.
Auch administrative Prozesse könnten sich laut Mitteilung vereinfachen. Kilometerstände und Fahrdaten lassen sich beispielsweise für die automatische Abrechnung dienstlicher Fahrten nutzen. Darüber hinaus gewinnen Energiedaten an Bedeutung, da Unternehmen ihre CO2-Bilanzen und Nachhaltigkeitsberichte zunehmend detailliert dokumentieren müssen.
"Die Partnerschaft mit Polestar ist ein bedeutender Schritt in unserer Mission, hochwertige Fahrzeugdaten für jeden Geschäftskunden zugänglich zu machen. Mit der Verfügbarkeit von Polestar-Daten auf Caruso Dataplace erhalten Flottenbetreiber die Transparenz, die sie für einen intelligenteren, umweltfreundlicheren und kosteneffizienteren Betrieb benötigen", sagte Marina Ribke, Geschäftsführerin der Plattfom.
Eine Schnittstelle für mehrere Hersteller
Caruso setzt dabei auf einen herstellerübergreifenden Ansatz. Unternehmen mit gemischten Fuhrparks können Fahrzeugdaten verschiedener Marken über eine einzige technische Anbindung nutzen. Das soll die Integration vereinfachen und den Aufwand für Flottenbetreiber reduzieren.