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Exklusive Dataforce-Auswertung: Was die Pandemie auf dem Flottenmarkt bewirkt

Unterschiedlich wirkt sich die Corona-Pandemie auf die Flottengrößen aus.
© Foto: Dani Heyne/Autoflotte

Resultat der Analyse: Es gibt bedeutende Unterschiede beim Fahrzeugbestand zwischen kleinen und großen Fuhrparks.


Datum:
22.12.2021
Autor:
Autoflotte
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Die Corona-Pandemie schränkt Kontakte und damit Bewegungen von Menschen ein. Wie machte sich dieser Umstand 2021 auf dem Flottenmarkt im Vergleich zum Jahr 2020 bemerkbar? Autoflotte hat mit Dataforce darüber gesprochen. Das Ergebnis: Corona sorgt für unterschiedliche Entwicklung in den Flottengrößen.

Kleine Flotten mit zusätzlichen Fahrzeugen

"Kleinere Unternehmen, die vor der Pandemie keine oder nur sehr wenige Firmenwagen hatten, haben sich im Jahresverlauf 2020 mit zusätzlichen Fahrzeugen eingedeckt und dazu sogar auf Gebrauchtwagen zurückgegriffen", sagt Benjamin Kibies, Senior Automotive Analyst bei Dataforce. Um 1,2 Prozent sei der Fahrzeugbestand laut Dataforce im Jahr 2021 gegenüber 2020 gestiegen. "Die Motivation war, unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln mobil zu bleiben", führt Kibies als Grund an.

Anders sieht es bei größeren Fuhrparks ab 100 Fahrzeugen aus - und erst recht bei Flotten mit mehr als 500 Fahrzeugen: "In größeren Flotten konnten wir dagegen einen Rückgang des Fahrzeugbestands beobachten", sagt Kibies. "Hier wurden aufgrund der rückläufigen Laufleistungen und der wirtschaftlichen Unsicherheiten abgegebene Fahrzeuge nicht durch neue ersetzt. Hierbei handelt es sich voraussichtlich nur um eine kurze Delle." Fuhrparks mit 100 bis 499 Fahrzeugen verzeichneten ein Minus von 4,5 Prozent, Fuhrparks mit mehr als 500 Fahrzeugen sogar ein Minus von 9,9 Prozent.

Um 1,1 Prozent ist der Flottenmarkt im Jahresvergleich zurückgegangen - Licht am Ende des Tunnels ist aber zu sehen: "Mittelfristig planen die Fuhrparkverantwortlichen laut unseren Umfragen, diese Lücken wieder zu füllen. Dafür spricht auch die dynamische Entwicklung der Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2021 bis zur Verschärfung der Lieferengpässe", so Kibies. (red)

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