Dem Dienstwagen weiterhin eine zentrale Rolle zu: In einem zunehmend kompetitiven Arbeitsmarkt bleibt der Firmenwagen für viele Unternehmen ein essenzieller Baustein, um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden.
Große Unternehmensflotten in Deutschland rechnen daher mit dem weiteren Wachsen ihres Fuhrparks. Laut einer Dataforce-Umfrage wollen rund 35 Prozent der Pkw-Flotten mit mehr als 100 Fahrzeugen in den kommenden Jahren die Zahl der Autos erhöhen. Nur etwa zehn Prozent erwarten eine Reduzierung, rund 55 Prozent planen mit stabilen Beständen.
Top Ten Dienstwagen 2025
Eine Herausforderung bleibt die Umstellung auf elektrische Antriebe. Bei der Elektrifizierung sehen die befragten Flottenverantwortlichen vor allem praktische Hürden – etwa eine unzureichende Ladeinfrastruktur, insbesondere am Wohnort von Mitarbeiter, sowie die aufwendige Organisation und Abrechnung des Heimladens. Hinzu kommen Unsicherheiten bei Reichweite und Akzeptanz.
Steigende Leasingraten ist Herausforderung
Steigende Fahrzeugpreise und Leasingraten machen die Beschaffung anspruchsvoller, insbesondere bei batterieelektrischen Fahrzeugen, die häufig ein höheres Kostenniveau aufweisen. Viele Verantwortliche berichten, dass es immer schwieriger wird, passende Modelle innerhalb der in den Car Policies festgelegten Budgetgrenzen zu finden.
Bei der Digitalisierung berichten Fuhrparkverantwortliche häufig von Medienbrüchen, etwa wenn Dokumente ausgedruckt, unterschrieben und anschließend wieder eingescannt werden müssen. Veränderungen innerhalb der Unternehmen, wie Anpassungen der Organisationsstruktur und damit einhergehende Verschiebungen von Verantwortlichkeiten, aber auch die Einführung neuer Systeme, machen die Digitalisierung in vielen Fuhrparks zu einem dauerhaften Thema. Insgesamt nutzen 71 Prozent der großen Pkw-Flotten inzwischen eine dedizierte Software zur Verwaltung ihres Fuhrparks.
Flotten: Auf kompetente Betreuung kommt es an
Um die Flottenkunden langfristig für sich zu gewinnen, ist ein möglichst reibungsloser Ablauf in der Zusammenarbeit essenziell. Dabei steht eine schnelle, professionelle und kompetente Betreuung besonders im Vordergrund.
Nicht wenige Flotten berichten von Brüchen in langjährigen Geschäftsbeziehungen, die aus vermeintlichen Kleinigkeiten entstanden sind – etwa technischen Fehlern, Unstimmigkeiten bei Mängelbewertungen oder einer als unaufmerksam und zu langsam wahrgenommenen Betreuung – und letztlich zur Suche nach neuen Anbietern geführt haben.