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Vorab-Test Mercedes C-Klasse

Athletisch, agil und elektrisiert

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Die neue Mercedes C-Klasse steht in den Startlöchern.
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Mercedes bereitet den Generationswechsel für die C-Klasse vor. Zwar verspricht die neue Auflage mehr Sportlichkeit und will trotzdem sparsamer sein. Aber ein Statussymbol bleibt dabei auf der Strecke.

Von Benjamin Bessinger

Die S-Klasse mag wichtig sein für Prestige und Profit. Doch wenn es um Stückzahlen geht, ist für Mercedes keine Limousine wichtiger als die C-Klasse. Deshalb drehen die Schwaben bei jedem Generationswechsel auch an einem besonders großen Rad. Und jetzt ist es bald wieder so weit. In ein paar Wochen geht nach sieben Jahren und 2,5 Millionen Exemplaren die Baureihe 205 in Ruhestand und der Nachfolger läuft sich warm.

Der wird nach Angaben von Chefingenieur Christian Früh gleichermaßen sportlicher und sparsamer. Für die neue Dynamik stehen ein agileres Fahrwerk mit der ersten Hinterachslenkung für die Baureihe sowie ein Design mit mehr Muskeln - bis hin zu den serienmäßigen Powerdomes auf der Motorhaube. Unter der Haube regiert dagegen die Vernunft: Es gibt nur noch Vierzylinder, und die sind alle mit einem 48 Volt-Generator elektrifiziert. Los geht es mit einem 170 PS starken C180, dem C200 mit 204 PS oder dem C300 (258 PS) bei den Benzinern und zwei Dieseln: dem C220d mit 200 PS und dem C300d mit 265 PS - meist mit Heck- und gegen Aufpreis zumindest bei den stärkeren Versionen auch mit Allradantrieb.

100 Kilometer elektrisch

Noch bevor AMG vielleicht doch zumindest einen Sechszylinder bringt, gibt es erstmal die Plug-in-Hybride. Dabei setzt Mercedes nicht nur als einziger auf Benzin oder Diesel, sondern baut auch den größten Akku ein: 25 kWh sollen für mehr als 100 Kilometer elektrische Reichweite sorgen. Damit fährt die C-Klasse nicht nur der Konkurrenz davon, sondern schließt auch zur S-Klasse auf.

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Und das ist nicht die einzige Parallele zum Flaggschiff. Auch das Cockpit mit dem freistehenden Bildschirm hinter dem Lenkrad und dem großen Touchscreen zwischen Mittelkonsole und Mitteltunnel dürfte Mercedes-Kennern mittlerweile vertraut vorkommen. Genau wie das erweitere MBUX -System, die Energizing-Komfort-Funktionen und der neue Airbag zwischen Fahrer und Beifahrer. Auch die Hinterbänkler werden zumindest ein bisschen S-Klasse-Feeling haben. Denn auf 4,75 Meter gewachsen, im Radstand 2,5 Zentimeter länger, mit ein wenig mehr Innenbreite und einem nach hinten gerückten Scheitelpunkt im Dach, bietet die C-Klasse in der zweiten Reihe nun spürbar mehr Platz als bisher, stellt Früh in Aussicht.  

Künftig ohne Stern auf der Haube

Wem das nicht reicht, für den gibt es diesmal gleich vom Start weg auch ein T-Modell. Und während Coupé und Cabrio noch sehr fraglich sind, ist eine weitere Variante bereits beschlossen: wie in der E-Klasse kommt noch in diesem Jahr auch der C-Klasse Kombi als Allterrain mit SUV-Anleihen.

Das Design athletischer, das Fahrwerk agiler und die Motoren gleichermaßen sportlicher und sparsamer - so hofft die C-Klasse auf den zweiten Frühling nach der Midlifecrisis. Für den jugendlichen Anspruch geben die Schwaben sogar ein traditionelles Statussymbol auf: Erstmals wird es die C-Klasse nur noch mit dem großen Stern im Grill statt dem kleinen Stern auf der Haube geben.

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