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ADAC-Ecotest 2017: Elektroauto an der Spitze

Der Hyundai Ioniq Elektro war 2017 das sauberste Auto Deutschlands.
© Foto: Hyundai

Der ADAC-Ecotest 2017 listet die saubersten Fahrzeugmodelle auf Deutschlands Straßen. Platz eins gebührt dem Hyundai Ioniq Elektro. Drei weitere Elektroautos liegen auf den ersten Plätzen. Diesel-Modelle gehören zu den Verlierern.

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Ein Elektroauto ist der umweltfreundlichste Pkw des Jahres 2017. Mit drei weiteren E-Mobilen und einem Plug-in-Hybriden bildet der Hyundai Ioniq Elektro die führende Fünfergruppe in der Jahresbilanz 2017 des ADAC-Ecotests.

Fünf Sterne für Opel Ampera-e

Sowohl der Debütant aus Korea als auch der überarbeitete VW E-Golf, der neue Opel Ampera-e und der geliftete Renault Zoe erhalten dank geringen CO2- und Schadstoffausstoßes die Höchstwertung von fünf Sternen. Gleiches gilt für den Toyota Prius Plug-in-Hybrid, der es als einziges Modell mit dieser Antriebstechnik auf einen vorderen Rang schafft.

Insgesamt schneiden die Steckdosen-Hybriden beim strengen Labor- und Straßentest des Automobilclubs mäßig ab. Unter die besten 33 Modelle schaffen es lediglich noch die entsprechenden Varianten von Hyundai Ioniq (Platz 20) und VW Passat (Platz 26). Bei anderen Modellen, oft aus den großen Fahrzeugklassen, bemängeln die Tester den hohen Strom- und Kraftstoffverbrauch. Auch stimmen CO2- und Partikelemissionen teils nicht.

Erdgas-Audi A4 Avant auf Platz sechs

Bestes Modell mit reinem Verbrennungsmotor ist die Erdgas-Variante des Audi A4 Avant, die mit vier Sternen auf Rang sechs landet. Bereits auf Rang acht findet sich mit dem Suzuki Ignis 1.2 SVHS der sauberste Benziner. Diesel-Fahrzeuge sind kaum in der Spitzengruppe zu finden: Einzige Vier-Sterne-Modelle im Testfeld sind das Mercedes E220d T-Modell und der BMW 520d.

Aber auch die Testverlierer kommen aus dem Diesel-Segment: drei große SUV, bei denen an der Abgasreinigung gespart wurde. Für Subaru Forester 2.0D, Renault Koleos 4WD und Isuzu D-Max 1.9 reichte es daher nur für einen Stern.

Bewertungskriterien

Die Autos wurden laut ADAC im Labor realitätsnäher geprüft als bei Herstellern und staatlichen Institutionen üblich. Modelle, die auf dem Prüfstand überzeugten, wurden zudem einem zusätzlichen Test im Straßenverkehr unterzogen. Bewertet wurden jeweils Schadstoffausstoß und CO2-Emissionen beziehungsweise Kraftstoffverbrauch. Bei Elektroautos wurde der CO2-Ausstoß bei der Stromerzeugung zugrunde gelegt. Keinen Einfluss auf das Testergebnis hatten die CO2-Emissionen der unterschiedlichen Antriebskonzepte während der Produktion. (SP-X)

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