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Logische Bedienbarkeit: Mazda 3 deutlich vor Tesla Model 3

Mazda 3 und Tesla Model 3 im Vergleich.
© Foto: Mazda / Tesla

Mazda ist bekannt für eigene Wege. Sei es beim Design, bei den Motoren und der Bedienphilosophie. Jetzt gibt es einen recht offiziellen Beleg für die in vielen Bereichen logische Bedienbarkeit und zeigt auf, was Tesla gut kann und was nicht.


Datum:
28.07.2022
Autor:
Michael Blumenstein
Lesezeit: 
5 min
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Manche Menschen kaufen Mazda alleine aus dem Grund, weil das Design sich deutlich von der Masse abhebt. Das ist gerade beim Mazda 3 augenscheinlich und wird gemeinhin auch als besonders schön empfunden. Dass unter der Motorhaube Technik werkelt, die es anderswo nicht gibt – auch nicht bei Kooperationspartnern (die es eben nicht gibt) – zeichnet die Japaner ebenso aus. So ist der Turbobenziner die Ausnahme (aktuell gar nicht in Deutschland erhältlich), der Wankelmotor bei Mazda noch in Reichweite und den Diesel gibt es bald wieder mit 3,3 Liter Hubraum, verteilt auf sechs Zylinder in Reihe – Halleluja. Beim Elektrokonzept überzeugt der Mazda MX-30 hingegen eher Menschen die sich in Verzicht üben – mit der Reichweiten-Brille betrachtet.

Ablenkungsarm

Verzicht ist ein gutes Stichwort beim dritten Aspekt, der Mazda bei fast allen Modellen gleichermaßen auszeichnet. Denn Mazda verzichtet auf Ablenkung beim Fahren und Bedienen des Fahrzeugs. Was auch Autoflotte seit Jahren immer wieder hervorhebt, ist das durchdachte Bedienkonzept, das die wichtigsten Funktionen recht schnell erahnen lässt und bei der Bedienung während der Fahrt wenig ablenkt. Jetzt hat der größte deutsche Automobilclub  das sogar in Teilen attestiert. 24 Menschen haben sich sechs Fahrzeuge genauer angesehen. Ausgewählt hat der Club BMW 1er, Dacia Duster, Mercedes A-Klasse, Tesla Model 3, VW Golf und eben Mazda 3. Mit der Gesamtnote 1,9 Schnitt der Mazda 3 am besten ab. Wenn es um die sicherheitsrelevanten Funktionen geht (50 Prozent Relevanz für den Test),  sind diese im Mazda 3 oftmals über Tasten zu finden sind. Platz 2 in dieser Hinsicht. Bei der Klimatisierung (30 Prozent Relevanz) ist er deutlicher Spitzenreiter. Beim Infotainment (20 Prozent) patzt er hingegen und landet auf Platz vier.

Der ADAC verglicht sechs Fahrzeuge und ihre Bedienelemente - Tesla landete auf dem letzten Platz.
© Foto: ADAC

Tesla Model 3 Schlusslicht

Am schlechtesten schnitt übrigens der Tesla Model 3 ab. Mit der Gesamtnote 3,8 rangiert er auf Platz sechs. Der Aspekt "sicherheitsrelevante Fahrfunktionen", der am stärksten gewertet wird, verhagelt ihm eine bessere Gesamtnote. Die Bedienung dieser gehört im Model 3 laut ADAC zu den längsten und lenkt am meisten ab. Zur Ehrenrettung des US-Amerikaners muss erwähnt werden, dass er beim Thema Infotainment mit der Note 1,0 den unangefochtenen Spitzenplatz belegt. Genau in diesem Punkt landet der Gesamtsieger Mazda 3 nur auf Platz vier.

Die grundsätzliche Erkenntnis des ADAC aus dem Test: Häufig genutzte Funktionen wie Temperatureinstellung, Sitzheizung, Scheibenwischer sollten sich stets per Taste oder Drehregler bedienen lassen. Standardplatzierungen für Warnblinkschalter in der Mitte des Armaturenbretts sind schnell auffindbar. Beim Infotainmentsystem gewinnt der Touchscreen gegen die Dreh-Drück-Konkurrenz (Mazda, Mercedes und BMW), wenngleich dieser gerade beim Fahren zielsicherer angesteuert werden können.

Die Herausforderung besteht mittlerweile auch in der Kompaktklasse darin, dass es (zu) viele Funktionen gibt, die bedient werden können. Eine Sprachbedienung sei heute allenfalls als Ergänzung zu einem guten Bediensystem per Touch- und Knopfbedienung zu sehen, was auch die Erfahrung von Autoflotte ist. Denn nach wie vor überzeugt die Sprachbedienung der aktuellsten Fahrzeuge nicht einmal bei der Eingabe von Zielen im Navigationssystem. 

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