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Durch neue Abgasnorm: VW erwartet steigende Preise für Verbrenner

Der neue Chef der Marke Volkswagen, Thomas Schäfer, erwartet deutlich steigende Fahrzeugpreise durch die geplante EU-Abgasnorm Euro 7.
© Foto: picture alliance/dpa/Julian Stratenschulte

Der VW-Konzern sieht in Autos mit Verbrennungsmotor mittelfristig keine kostengünstige Alternative mehr zu Elektroautos. Der neue Chef der Marke, Thomas Schäfer, erwartet deutlich steigende Fahrzeugpreise durch die geplante EU-Abgasnorm Euro 7.


Datum:
18.07.2022
Autor:
SP-X/dpa
Lesezeit:
2 min
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Die Zeiten der preiswerten Neuwagen sind vorbei. E-Mobilität und die strengeren Umweltvorgaben für Verbrenner lassen die Fahrzeuge in der Klasse um 10.000 Euro verschwinden, prognostiziert VW-Markenchef Thomas Schäfer in der "Welt am Sonntag". Die Preissteigerung allein durch die geplante EU-Abgasnorm Euro 7 beziffert er mit 3.000 bis 5.000 Euro pro Fahrzeug. Bei einem Kleinwagen sind diese Mehrkosten kaum aufzufangen." 

In den kleinen Klassen dürfte angesichts der technischen Anforderungen an die Abgasreinigung künftig ohne reinen E-Antrieb nichts mehr gehen. VW will ab 2025 vier elektrische Kleinwagenmodelle auf den Markt bringen.Neben dem ID.2 werde es ein weiteres Modell von VW, einen Skoda und einen Cupra geben. Das Einstiegsmodell soll für "unter 25.000 Euro" zu haben sein.

Einen Vorgeschmack auf die kommenden Autopreise können potenzielle Käufer aktuell bekommen. Aufgrund der Lieferkettenprobleme sind Kleinwagen und günstige Basismodelle nur schwer zu bekommen, die Hersteller konzentrieren ihre Produktion vor allem auf margenstärkere Fahrzeuge sowie E-Autos. Premiumhersteller wie Audi und Mercedes haben zudem bereits angekündigt, ihre kleineren Modelle nicht mehr neu aufzulegen und sich künftig auf Luxusfahrzeuge konzentrieren zu wollen.

Stellantis-Chef Carlos Tavares hatte zu Beginn des Jahres bereits Befürchtungen geäußert, dass sich die Mittelschicht bald keine Autos mehr leisten könne. Damit wollte er vor allem die EU-Elektroautostrategie kritisieren und sprach sich gleichzeitig für eine Erhaltung der E-Auto-Subventionen bis mindestens 2025 aus.

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