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Elektrifizierung der Flotte: Carglass legt den Schalter um

Carglass-Ersatzwagen mit E-Antrieb: ein Konzept für mehr Nachhaltigkeit.
© Foto: Carglass

Der Autoglas-Spezialist bringt jetzt eine große Elektro-Ersatzfahrzeugflotte auf die Straße. Sie ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Kölner Unternehmens.


Datum:
20.05.2021
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Carglass macht seine Ersatzmobilität kundenfreundlicher und nachhaltiger. Dazu bringt der Autoglas-Spezialist in seinen bundesweit 345 Service-Centern insgesamt 121 Elektrofahrzeuge auf die Straße. Seit Anfang Mai seien die ersten 85 Renault Twingo Electric "Vibes" im speziell folierten Markendesign an den Standorten im Einsatz, teilte da Unternehmen in Köln mit. Alle bisher mit Verbrennungsmotoren betriebenen Kundenersatzfahrzeuge würden beim Auslaufen eines Leasingvertrages durch E-Fahrzeuge ersetzt, erklärte Bernd Zimmermann, Service Delivery Director bei Carglass.

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie hat sich Carglass eine drastische Reduzierung der CO2-Emissionen seines Fuhrparks vorgenommen. Bis 2025 sollen nach Firmenangaben rund 30 Prozent der hauseigenen Flotte elektrisch betrieben werden – darunter auch zahlreiche Kundenersatzfahrzeuge. Rund eine halbe Million Euro investiere man in Deutschland in die Umstellung des Fuhrparks auf Elektromobilität, hieß es.

Carglass hatte im November 2020 die Umsetzung des ambitionierten Flottenprojektes gestartet. Basis war eine dezidierte Bedarfsanalyse, in die unter anderem Reichweitenanforderungen und Ladeprozesse einbezogen wurden. Erste Erfahrungen sammelte die Kölner Zentrale zuvor in der Erprobung von 30 Elektroautos für den Kundenersatz sowie weiteren Fahrzeugen für den mobilen Service der Monteure. Zimmermann: "Aufgrund der Streckenprofile und Nutzeranforderungen fiel die Entscheidung leicht, den Weg in Richtung Elektromobilität weiterzuverfolgen."

Mit Blick auf die Fahrzeugwahl erklärte der Carglass-Manager: "Wir haben uns für dieses Modell entschieden, da die Reichweite von bis zu 225 Kilometern zu 99,9 Prozent die Strecken abdeckt, die unsere Kunden mit dem Fahrzeug überbrücken. Die Fahrzeugklasse und die Ausstattung entsprechen genau unseren Anforderungen, zudem können wir diesen zeitgemäßen Mobilitätsservice auch auf wirtschaftlicher Basis anbieten."

Die Investition in die Modernisierung der Flotte bringe neben einer verbesserten CO2-Bilanz erhebliche Kosteneinsparungen mit sich, so Zimmermann weiter. "Durch die Nutzung von Förderprogrammen wie der Innovationsprämie geht die Rechnung schon fast auf – hinzu kommen die geringeren Energie- und Wartungskosten der Fahrzeuge." So realisiere Carglass im Vergleich zu einer Kundenersatzflotte mit klassischen Verbrennern jährlich Einsparungen in fünfstelliger Höhe.

"All-in-One"-Ladelösung

Als weiteren Vorteil nannte Zimmermann, dass auch der obligatorische Tankstopp entfalle. Zudem würden kurze Ladezeiten die Fahrzeugbereitstellung vereinfachen – innerhalb von zwei Stunden sei der mit einer Batteriekapazität von 22 kWh ausgestattete E-Twingo bereits zu 80 Prozent geladen. Dabei setze man in den Service-Centern auf mobile Ladestationen mit einer Leistung von bis zu 22 kW. (ms)

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