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Porsche Macan E: Starker Antrieb, schnelle Ladetechnik

Der Porsche Macan E bei Erprobungsfahrten in frostiger Kälte und auf Eis.
© Foto: Porsche

Bis der elektrische Porsche Macan auf den Markt kommt, dauert es noch etwas. Viele Details werden allerdings schon jetzt verraten.


Datum:
13.01.2023
Autor:
SP-X
Lesezeit:
3 min
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Porsche hat weitere Details zu Antrieb-, Lade- und Fahrwerkstechnik des künftigen Porsche Macan E verraten. Das für 2024 angekündigte Elektro-SUV wird auf der neuen PPE-Plattform mit 800-Volt-Architektur aufsetzen, die sich für Heck- und Allradantriebe in verschiedenen Leistungsstufen eignet. Wie beim Taycan werden beim Macan E ein oder zwei Permanenterregte Synchron-Elektromaschinen (PSM) mit Wasserkühlung zum Einsatz kommen. Als zweimotorige Allradversion soll der Macan bis zu 450 kW / 612 PS und 1.000 Newtonmeter Drehmoment leisten. Später dürften schwächere und auch einmotorige Antriebsvarianten folgen.

Als Batteriegröße werden 100 kWh brutto genannt, der nutzbare Nettowert dürfte also etwas kleiner ausfallen wird. Der Akku setzt sich aus zwölf Modulen mit prismatischen Zellen zusammen. Dank 800-Volt-Technik soll ein Aufladen der Batterie bis 80 Prozent in unter 25 Minuten möglich sein, dabei sollen mehr als die derzeit beim Taycan maximal nutzbaren 270 kW Ladeleistung abrufbar sein. An Ladestationen mit 400 Volt kommt eine neue Funktion namens Bankladen zum Einsatz. Dabei wird der Akku in zwei 400-Volt-Bänke aufgeteilt, was ein parallel schnelleres Laden beider erlaubt. Zunächst erfolgt eine Angleichung des Ladestands beider Hälften und anschließend simultanes Laden.

Die PPE-Plattform ermöglicht einen zweimotorigen Allradantrieb sowie eine im Unterboden integrierte 100-kW/h-Batterie
© Foto: Porsche

Porsche verspricht für den Macan E ein betont dynamisches sowie heckbetontes Fahrverhalten. Dazu sollen unter anderem eine heckbetonte Gewichtsbalance von 48 zu 52 Prozent sowie dynamische Momentenverteilung zwischen den Motoren der Vorder- und Hinterachse im Zusammenspiel mit Hinterachslenkung sorgen. Die Topversionen werden zudem über Torque Vectoring Plus mit elektronisch geregelter Quersperre an der Hinterachse verfügen. Dank elektronischer Dämpferregelung PASM und Luftfederung sollen Unterschiede zwischen verschiedenen Fahrprogrammen besser erlebbar sein. Abhängig vom Tempo ist ein Absenken der Karosserie möglich, was für bessere Aerodynamik und damit einhergehend höhere Reichweiten sorgen dürfte. 

Der Macan E ist Teil der Elektrifizierungsstrategie von Porsche, die für 2025 vorsieht, dass mehr als die Hälfte der verkauften Neufahrzeuge des Sportwagenherstellers über batterieelektrische Antriebe verfügen werden. 2030 soll ihr Anteil auf mehr als 80 Prozent steigen.

© Foto: Porsche
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