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Umfrage: Mehr als jeder zweite Deutsche würde Dienstwagen abgeben

Ein Drittel der Beschäftigten hat hierzulande nach wie vor die Möglichkeit auf einen Dienstwagen.
© Foto: BMW AG

Auf deutschen Straßen zeigt sich eine neue Normalität. Dies hat Free Now, Europas Super-App für Mobilität, zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Kantar in einer repräsentativen Umfrage zum Thema Berufsverkehr herausgefunden.


Datum:
21.06.2022
Autor:
AF
Lesezeit: 
5 min
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Demnach hat zwar etwa ein Drittel der Beschäftigten hierzulande nach wie vor die Möglichkeit auf einen Dienstwagen. Mehr als jeder Zweite gibt jedoch an, diesen gegen Mobilitätsalternativen wie Mobilitätsbudgets - die mehrere verfügbare Verkehrsangebote flexibel kombinieren - eintauschen zu wollen, wenn ihnen dieses stattdessen geboten würde. Eine Mehrheit von 55 Prozent wünscht sich darüber hinaus generell nachhaltige Mobilitätsangebote von ihrem Arbeitgeber.

Dort zeigt sich gemäß der Auswertungen von Free Now jedoch auch 2022 weiterhin enormer Nachholbedarf: Lediglich jeder fünfte Arbeitgeber in Deutschland interessiert sich für jene Schadstoffemissionen, die während des Arbeitsweges oder bei Dienstreisen seiner Mitarbeiter anfallen. Arbeitgeber sind deshalb künftig noch stärker gefordert, sich um nachhaltige Mobilitätsoptionen für ihre Mitarbeitenden zu kümmern.    

Etwa jedes zehnte Fahrzeug, das auf Deutschlands Straßen unterwegs ist, lässt sich gegenwärtig gewerblichen Haltern zuordnen, Tendenz seit zehn Jahren steigend. Laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) sind von Januar bis Mai 2022 zudem etwa eine Million Pkw neu zugelassen worden, der Anteil gewerblicher Halter betrug hierbei circa 64 Prozent. Free Now wollte in seiner aktuellen Umfrage deshalb ebenfalls wissen, welche Faktoren Firmenwagenbesitzer bei der Nutzung ihres Dienstwagens mitunter als besonders störend empfinden. Neben der Suche nach Parkplätzen (14 Prozent) stechen auch das Verursachen von Abgasen (21 Prozent), aber insbesondere die hohen Kosten für Benzin (38 Prozent) hervor.

Gleichzeitig sehen Arbeitnehmer mit einem Mobilitätsbudget, das ihnen einen monatlichen Zuschuss für die Nutzung der verschiedenen vor Ort verfügbaren Shared-Mobility-Angebote wie Taxi, Mietwagen mit Fahrer, E-Scooter, E-Mopeds, E-Bikes oder Carsharing gewährt und Emissionen deutlich reduzieren kann, einige Vorteile: Dazu gehören weniger Kosten (63 Prozent), weniger Zeitaufwand für die Parkplatzsuche (65 Prozent) sowie die Möglichkeit, mehrere Verkehrsangebote miteinander flexibel kombinieren zu können (67 Prozent).  

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