-- Anzeige --

BMW M3/M4: Doppelte Nüstern

Der neue BMW M3 (l.) teilt sich mit dem M4 unter anderem die große Niere.
© Foto: BMW

Der neue BMW M3 ist dem M4 wie aus dem Gesicht geschnitten. Beide Hochleistungsmodelle haben aber noch mehr gemein als die supergroße Niere.


Datum:
23.09.2020
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

Mit bis zu 375 kW / 510 PS und extra großer Niere schickt BMW nun die Sportvarianten seiner Mittelklassebaureihe ins Rennen. Die M3 Limousine und das M4 Coupé sowie ihre extra starken Competition-Varianten rollen im März 2021 zum Händler.  

Für den Antrieb sorgt in jedem Fall ein 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit zwei Turbos und mindestens 353 kW / 480 PS Leistung und einem Drehmoment von 550 Nm. Gekoppelt ist der Motor in dieser Leistungsstufe mit einem manuellen Sechsganggetriebe. Alternativ ist wie bei den BMW-M-Modellen mittlerweile gewohnt eine "Competition"-Variante zu haben, die 30 PS mehr bietet und die Kraft von bis zu 650 Nm per Achtgangautomatik Richtung Hinterachse leitet. Der Münchner "Standardantrieb" ist ab Sommer 2021 aber erstmals nicht mehr alternativlos: dann gibt es die Mittelklassemodelle auch mit Allradtechnik, die stark hecklastig ausgelegt sein dürfte.  

Die Beschleunigungsleistungen der Modelle mit Hinterradantrieb sind allerdings bereits brachial: Die schwächeren Varianten von M3 und M4 spurten in 4,2 Sekunden auf Tempo 100, die stärkeren benötigen 3,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt jeweils bei 250 km/h, lässt sich aber auf Wunsch auf 290 km/h anheben. Als Verbrauch gibt BMW für die handgeschalteten Modelle 10,8 Liter an, die Automatik drückt den Normwert auf 10,2 Liter.  


BMW M4 (2021)

Bildergalerie

Einheitlicher Auftritt

Optisch differenziert sich vor allem der M3 vom normalen 3er, trägt er doch den Kühlergrill des 4ers mit den extra großen Nieren. M3 und M4 treten dadurch einheitlich auf. Auch die vergrößerten Lufteinlässe, die Rennsport-Schweller und den Heckdiffusor teilen sich die beiden Karosserievarianten. Stärkstes Unterscheidungsmerkmal bilden die zwei Fondtüren des M3, die beim M4 Coupé fehlen. Als dritte Ausführung wird es erstmals einen M3 Touring geben – der Kombi dürfte aber erst zur Mitte des Modellebenszyklus nachgereicht werden.  

Beim Fahrwerk setzen die Münchner auf elektronisch geregelte Stoßdämpfer und eine gegenüber den Standardmodellen modifizierte Konstruktion von Vorder- und Hinterachse. Letztere trägt 19-Zoll-Felgen, während vorne 18-Zöller zum Einsatz kommen. Bei den "Competition"-Modellen fallen die Dimensionen jeweils eine Nummer größer aus. Optional ist eine Keramikbremse zu haben. 

Die Netto-Preise starten bei 67.580 Euro für die M3 Limousine mit 353 kW / 480 PS, das stärkere Modell gibt es ab 73.314 Euro. Beim M4 liegen die Beträge bei 68.808 Euro beziehungsweise 74.542 Euro netto. In der Vorgänger-Generation lag der Basispreis zum Start im Jahr 2014 bei 60.084 Euro. (SP-X)


BMW M3 (2021)

Bildergalerie

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Autoflotte ist die monatlich erscheinende Fachzeitschrift für den Flottenmarkt im deutschsprachigen Raum. Zielgruppe in diesem wachsenden Markt sind die Fuhrpark-Entscheider in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen mit mehr als zehn PKW/Kombi und/oder Transportern. Vorstände, Geschäftsführer, Führungskräfte und weitere Entscheider greifen auf Autoflotte zurück, um Kostensenkungspotenziale auszumachen, intelligente Problemlösungen kennen zu lernen und sich über technische und nichttechnische Innovationen zu informieren.