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Carsharing-Dienst Share Now: Kartellamt billigt Übernahme durch Stellantis

Ein Smart des Carsharing-Dienstes Share Now.
© Foto: Share Now

Aufgrund "fehlender Überschneidungen zwischen den Tätigkeiten" ist die Übernahme aus Sicht des Kartellamtes unbedenklich.


Datum:
28.06.2022
Lesezeit:
2 min
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Das Bundeskartellamt hat BMW und Mercedes-Benz grünes Licht für den Verkauf der gemeinsamen Carsharing-Tochter Share Now an den Opel-Mutterkonzern Stellantis gegeben. Die Übernahme sei unbedenklich, hieß es aus dem Amt.

"Nach unseren Ermittlungen ziehen Verbraucherinnen und Verbraucher je nach Fahrdistanz eine große Bandbreite verschiedener Mobilitätslösungen in Betracht, um sich in einer Stadt fortzubewegen. Mobilitätsdienstleister haben deshalb vermehrt begonnen, ihr Angebot auch in Dritt-Plattformen zu integrieren, über die Endkundinnen und -kunden mehrere verschiedene Mobilitätsleistungen (z.B. E-Scooter, Taxi und Carsharing) in Anspruch nehmen können", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt am Dienstag. "Vor diesem Hintergrund und angesichts fehlender Überschneidungen zwischen den Tätigkeiten von Share Now und Stellantis im Carsharing-Bereich gab das Zusammenschlussvorhaben keinen Anlass zu wettbewerblichen Bedenken."


BMW M3 Touring (2022)

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Share Now ist Marktführer in Europa

Der französisch-italienische Stellantis-Konzern, zu dem auch Fiat, Peugeot und Chrysler gehören, will mit der Übernahme seine Mobilitätstochter Free2move als führendes Carsharing-Unternehmen positionieren. Share Now ist mit 11.000 Autos in 16 Städten Marktführer für stationsunabhängige Autovermietungen in Europa.

Die Wettbewerbshüter betonten, Share Now verfüge zwar in Frankfurt, Stuttgart, Köln, Düsseldorf und München über hohe Marktanteile. Stellantis biete in Deutschland aber bisher keine Carsharing-Dienste an, so dass Marktanteile nicht addiert würden. Free2Move bietet in Europa Carsharing-Dienste bislang in Paris und Madrid an. Share Now wurde im Rahmen der Zusammenlegung der Mobilitätslösungen von Mercedes-Benz und BMW im Jahr 2018 als eines von sechs Gemeinschaftsunternehmen gegründet.

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