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Neuzulassungen: Trübsal im Relevanten Flottenmarkt

12.06.2024 04:57 Uhr | Lesezeit: 3 min
© Foto: BMW

Der Pkw-Markt gerät durch große Rückgänge im Flottenmarkt unter Druck. Das sind die beliebtesten Fahrzeuge in den Fuhrparks.

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Während der Markt im April noch durch drei zusätzlich zur Verfügung stehende Arbeitstage beflügelt wurde, so sah es im Mai leider etwas düsterer aus. Insgesamt war mit 236.425 Pkw-Neuzulassungen ein Marktrückgang um 4,3 Prozent zu beobachten. "

"Die ausbleibenden Auftragseingänge machen sich langsam aber sicher im Markt bemerkbar", kommentierte Julian Litzinger, Automotive Analyst beim Marktbeobachter Dataforce. Neben starken Rückgängen sehen wir einen starken Anstieg im Vermieterkanal, in dem die Hersteller wieder vermehrt taktische Zulassungen platzieren."


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Flotten mit deutlich reduzierter Nachfrage

Während der Privatmarkt nicht sonderlich von seinem Aufwärtstrend der vergangenen Monate abwich (minus 1,3 Prozent), so sorgten vor allem starke Rückgänge im Relevanten Flottenmarkt für das negative Vorzeichen des Gesamtmarktes. Flotten ließen ganze 16,3 Prozent weniger Fahrzeuge zu, was in Summe minus14.216 Pkw (vierzehnmal so viel wie im Privatmarkt) entspricht. Ganz im Zeichen eines schwächelnden Marktes wurden vom Fahrzeughandel ebenfalls mehr Fahrzeuge als Tageszulassungen auf die Höfe gestellt ( ein PLus von 2,8 Prozent). Der Fahrzeugbau gab mit minus 18,2 Prozent prozentual zumindest am stärksten nach.

Vor allem aber die Autovermieter gelangten wieder an mehr Fahrzeuge (plus 24,3 Prozent), wodurch sie nach Jahren der Entbehrung endlich wieder auf Vor-Corona-Niveau rangieren (minus 0,5 Prozent gegenüber Mai 2015-2019). Relativ und absolut konnte das Segment am stärksten wachsen und legte um fast 7.000 Fahrzeuge zu, wodurch sich ein neuer Rekordmarktanteil für Vermieter in Höhe von 14,8 Prozent ergab. So hoch war der Anteil bis dato noch nie.

Neuzulassungen BEV lassen am meisten Federn

Im Flottenmarkt waren fast alle Kraftstoffarten vom starken Rückgang betroffen. Dennoch ließen vollelektrisch angetriebene Pkw mit -38 Prozent am meisten Federn. Aber auch Benzin- und Dieselfahrzeuge wurden weniger nachgefragt (-9 Prozent und -13 Prozent). Absolut gesehen war der Rückgang beider Kraftstoffarten zusammengenommen aber genauso so stark wie der der Stromer, da reine Verbrenner mit 74,6 Prozent noch den Großteil der Firmenwagen stellen. Hybride konnten als einzige Kraftstoffart mit 4 Prozent zulegen.

Im Vergleich zum Pkw-Markt ging es im Transportermarkt ruhiger zu. Mit 43.291 Neufahrzeugen lag der Markt lediglich 0,5 Prozent, bzw. 239 Fahrzeuge über dem Ergebnis von Mai 2023. Das lag vor allem daran, dass auch die volumenstärksten Segmente sich wenig bis gar nicht bewegten. Der Relevante Flottenmarkt verlor 1,1 Prozent während der Privatmarkt 2,8 Prozent zulegte.


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