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Opel Movano: Solide abgeliefert

© Foto: Opel

Der Opel Movano ist seit jeher ein Klassiker unter den Transportern. Die Hessen haben ihren Dauerbrenner nun in eine neue Generation geschickt. Wie schlägt sich der neue Motor im Test?


Datum:
22.08.2022
Autor:
Fabian Faehrmann
Lesezeit:
2 min
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Ein guter Transporter sollte viel leisten und wenig kosten. Diesen Satz wird wahrscheinlich jeder Unternehmer blind unterschreiben. Auf der Suche nach dem passenden Fahrzeug wird man höchstwahrscheinlich auch auf den Opel Movano treffen - sofern es denn ein Vertreter der 3,5-Tonnen-Klasse sein soll. Die aktuelle Modellgeneration hat sich in unserem Test behaupten müssen.

Änderungen zum Vorgänger gibt es kaum. Ein paar optische Anpassungen, ein 2,2- statt 2,3-Liter-Motor - das war's im Großen und Ganzen. Etwas auffälliger ist die Leistung, die dem neuen Motor spendiert wird. Maximal sind 165 PS möglich - in jener Konfiguration testeten wir übrigens den großen Diesel-Hessen - außerdem gibt es eine 120- und eine 140-PS-Version. Von der früheren Maximalstufe mit 180 PS hat man sich bei Opel verabschiedet. Gleich geblieben ist die Tatsache, dass es den Movano ausschließlich als Sechsgang-Handschalter gibt.

Auch wenn die Leistung etwas abgespeckt ist, zeigt der größte Transporter von Opel keine Antriebsschwächen. Das Fahrzeug mitsamt 800 Kilogramm Zuladung präsentierte sich auf der Testrunde durchzugsstark und angenehm übersetzt.


Opel Movano (2022)

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Opel Movano: Über Stock und Stein

Zugegeben, die Straßen, über die unsere Testrunde verläuft, haben teilweise schon bessere Tage gesehen. Gleichzeitig ist das eine gute Möglichkeit, um das Verhalten des Movano etwa bei Bodenwellen besser kennenzulernen. So leidet auch der Opel unter der gängigen Transporterkrankheit namens hoppelnde Hinterachse. Mit Beladung schluckt die Starrachse zwar den einen oder anderen Buckel noch gut weg, trotzdem spürt man immer ein leichtes Nachwippen, wenn die Welle schon ein paar Meter weit zurückliegt.

Der Movano kommt ab Werk zwar nicht mit viel Luxus, aber mit einer guten Reihe an Assistenzsystemen daher. Genannt sei der abschaltbare Spurassistent, der nicht schön klingt, aber seinen Zweck erfüllt. Mit einem Piepsen macht sich hier und da auch der Kollisionswarner bemerkbar, für unseren Geschmack aber etwas zu oft, so beispielsweise auch, wenn man nur auf ein stehendes Auto an der Ampel aufschließt.

Ein Blick in den Laderaum: 11,5 Kubikmeter Nutzlast lassen sich darin unterbringen. Die maximale Zuladung gibt der Hersteller mit 1.420 Kilogramm an, nach dem Wiegen (vollgetankt + Fahrer) ergab sich bei uns ein Wert von 1.380 Kilogramm. Verkleidet ist der Laderaum des Testautos mit Holzwänden, die sogar eckig um die Radkästen herumgehen. Das sieht zunächst ungewöhnlich aus, ist aber besonders sinnvoll, wenn es Ware, wie etwa Pakete, zu transportieren gilt.

Nach Ende der Testrunde noch eine Verbrauchsbilanz: Mit 8,7 Litern auf 100 Kilometern kann sich der Opel Movano sehen lassen, bedenkt man die höchste Motorisierungsstufe. Wer sich auf der Zubehörliste nicht vollends austobt und die Gardeversion des Transporters (L2/H2) erwirbt, ist ab 37.880 Euro dabei. In Sachen Komfort gibt es sicherlich noch Luft nach oben. Wer aber getreu des anfangs genannten Mottos (viel leisten, wenig kosten) handelt, ist mit dem Movano gar nicht so schlecht beraten.

Opel Movano: Preise und technische Daten

  • Preis: ab 32.580 Euro / 57.990 Euro (Elektro, vor Förderung, alle Preise netto zzgl. Umsatzsteuer)
  • Diesel: 88 kW / 120 PS - 121 kW / 165 PS 300 Nm (1.500/min) - 370 Nm (1.750) 6,2 - 6,7 D | 163 - 177 g CO2/km
  • Elektro: 90 kW/122 PS | 260 Nm 110 km/h | 37 - 70 kWh (Batterie) 117 - 224 km (WLTP-Reichweite)
  • Maße und Gewichte: L1 (4.963) bis L4 (6.363) mm sowie H1 (2.254) bis H3 (2.760) mm
  • Ladevolumen: 8 bis 17 m³Gesamtgewicht: 2,8 bis 4,0 Tonnen
  • Nutzlast: bis 1,8 Tonnen

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